Bruno

bruno ist das 2011 ins Leben gerufene Mitgliedermagazin des BSA OÖ. Berichte über unsere Veranstaltungen, inhaltliche Diskussionen, Fachartikel und Informationen für und über unsere Mitglieder findet man in bruno. Das Cover wird bei jeder Ausgabe von den KünstlerInnen des bsa:art gestaltet. Beiträge aus bruno finden Sie auch unter den aktuellen Artikeln auf der Startseite – das gesamte Magazin ist aber unseren Mitgliedern vorbehalten.

 

Bruno Ausgabe Nr. 1 (1/2011)

Sie halten die erste Ausgabe unseres neuen Mitgliedermagazins in Ihren Händen: bruno. Wir haben uns dazu entschlossen, die bisherige BSA-Info zu einem Magazin auszubauen. Mehr Seiten, mehr Inhalt, mehr Menschen: bruno soll die Vielfalt unserer Organisation und ihrer Mitglieder zum Ausdruck bringen.

In bruno präsentieren und diskutieren wir inhaltliche Fragen, stellen die Menschen in unserem Netzwerk vor. Das Redaktionsteam recherchiert Beiträge zu wichtigen Fragen unserer Zeit und berichtet von den Veranstaltungen des BSA OÖ. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei auch Kunst und Kultur. Wir haben in unseren Reihen hervorragende KünstlerInnen, die wir mit ihren Werken vor den Vorhang holen wollen. Ich freue mich, dass der BSA art zugestimmt hat, in Zukunft das Cover von bruno künstlerisch zu gestalten. Wir möchten auch Gastbeiträge in unserem Magazin abdrucken.

Mir ist klar, dass der Name bruno verschiedene Reaktionen hervorruft. Das ist an und für sich schon eine schöne Sache wie ich finde – wir wollen mit bruno auch Reaktionen bekommen. Abseits historischer Konnotationen hat uns die „Leichtigkeit“ und Kürze des Namens gefallen und auch, dass das B unseres BSA im Namen steckt. Und wenn man schon an Kreisky denkt, wollen wir an die Visionen eines großen Sozialdemokraten denken, dem Bildung wichtig war, der das Ansehen und Gewicht Österreichs im In- und Ausland erhöht hat, der für klare Werte stand und einer ganzen Generation Zuversicht und eine Vision gegeben hat.

In dieser Ausgabe berichten wir auch über unsere Strategieklausur im März. 25 Mitglieder des BSA Landesausschusses haben ein Wochenende diskutiert, Ideen eingebracht und Projekte geplant. Ich möchte mich herzlich dafür bedanken und freue mich auf die kommenden Aufgaben. Gemeinsam können wir viel erreichen.

bruno soll Ihnen Informationen ins Haus bringen und Debatten anregen. bruno ist aber auch ein Statement: wir verstecken uns als BSA nicht mit unseren Inhalten und den Menschen, die dahinter stehen. Wir sind ein selbstbewusstes, modernes Netzwerk mit klaren Werten. Viel Vergnügen beim Lesen und wie immer: wir freuen uns über Feedback oder Mitarbeit!

Cover Artistin: Renate Moran (www.renate-moran.at)

 

Bruno Ausgabe Nr. 2 (2/2011)

Liebe Leserinnen und Leser, das 2. Quartal 2011 ist zu Ende – und wir haben wieder viel zu berichten und noch mehr vor. Eigentlich wollten wir die Seitenzahl von bruno etwas reduzieren, haben das aber nicht gemacht: Es kamen in der Redaktionssitzung und von den Fachgruppen so viele Ideen, dass wir noch mehr Seiten füllen könnten. Wir hoffen, unser bruno gefällt und würden uns auch sehr über LeserInnenbriefe und Feedback freuen, z.B. mit einem Mail an office@bsa-ooe.at.

Fukushima hat eines wieder deutlich gezeigt: nur weil etwas im Augenblick undenkbar ist, heißt das nicht, dass es nicht eintreten kann. Die Wucht der Naturgewalten hat alles übertroffen, was japanische Wissenschaftler als worst-case für ein Atomkraftwerk angedacht hatten. Fukushima ist eine deutliche Mahnung für die ganze Welt. Unser Cover-Kunstwerk setzt sich auf drastische Art und Weise mit dem Thema Nuklearkatastrophen auseinander - Werner Horvarth hat mit dem Bild seine Eindrücke rund um die Fukushima-Katastrophe verarbeitet. Die überwiegende Mehrheit im BSA würde wohl auf der Stelle für einen – wenn möglich weltweiten – Atomausstieg unterschreiben. Aber gibt es auch sinnvolle Nutzungen der Kernenergie? Wir haben deshalb beim Pro/Contra in dieser Ausgabe auch gewagt, Argumente für die Atomkraft anzuführen.

Zu unserem Schwerpunktthema (Neue) Arbeit und Veränderungen in der Arbeitswelt haben wir auch schon erste Aktivitäten gesetzt. Wir berichten über die Diskussion mit Prof. Bergmann, der die TeilnehmerInnen der Diskussion mit ihm seinen ungewöhnlichen Ideen geradezu zum Weiterdenken herausgefordert hat. Dass die Veranstaltung nur mit stark begrenzter TeilnehmerInnenzahl stattfand, hat dem intensiven Diskurs gutgetan. Das wollen wir auch bei der nächsten Runde so handhaben, wenn RTL-Chef Zeiler zu mitmenschendenken kommt.

Ein besonderes Highlight war im Juni unsere Rote Nacht. Wir haben es nicht bereut, uns über dieses Großevent wieder drüberzutrauen und mit dem Linzer Schloss auch gleich eine neue Location zu wagen.  Auf www.rotenacht.at haben wir noch viel mehr Fotos als wir hier abdrucken können. Unser Organisationsteam vom Netzwerk Neue Basis unter der Leitung von Richard Held und Gregor Kratochwill haben mit Unterstützung unseres Landesgeschäftsführers ganze Arbeit geleistet und gezeigt, dass sie wissen, wie man ein großes Fest organisiert. Ein herzliches Danke allen HelferInnen für ihre viele Arbeit und den BesucherInnen für das positive Feedback!

Das Beste an den vielen Veranstaltungen, Diskussionen und Treffen ist aber: es beteiligen sich viele Menschen im BSA und die Stimmung ist freundschaftlich und offen. Politische Arbeit muss auch Spaß machen - und es gibt noch viel zu tun.

Cover Artist: Dr. Werner Horvath (horvath.tk)

 

Bruno Ausgabe Nr. 3 (3/2011)

Seit Juli und der letzten Ausgabe von bruno sind vier Monate vergangen. Den Sommer haben wir intensiv genutzt, um an internen Projekten wie einer neuen Homepage und einer verbesserten Datenbank zu arbeiten, sowie Projekte für den Herbst vorzubereiten.  Inhaltlich haben wir an unserem Jahresthema „Neue Arbeit und Veränderungen in der Arbeitswelt“ weitergearbeitet, uns an der Diskussion um das Bildungsprogramm des Bundes-BSA beteiligt und hatten bei einer spannenden Diskussionsrunde RTL-Chef Gerhard Zeiler bei mitmenschendenken zu Gast.

Eine gute Nachricht für alle Fans der Roten Nacht gibt es auch schon: Auch 2012 wird es wieder eine Rote Nacht geben. Am 21. Juni 2012 werden wir mit Kunst & Kultur und gutem Essen & Trinken rote Feierlaune in das Linzer Schloss bringen. Am besten, den Termin jetzt schon vormerken!

Eine wichtige Änderung steht dem BSA OÖ mit Jahresende ins Haus: Unser Landesgeschäftsführer Bernhard Prokop hat ein spannendes Angebot für eine Führungsposition in der Privatwirtschaft erhalten. So ungern ich ihn ziehen lasse, so sehr kann ich seinen Wechsel  verstehen – so eine Chance lässt man nicht ungenützt. Auch wenn er nur ein Jahr Landesgeschäftsführer war, hat er mit seinem Tatendrang und seiner Energie maßgeblich zu unseren Erfolgen dieses Jahres beigetragen. Bernhard Prokop steht uns noch bis Jahresende zur Verfügung und wird im Dezember sein Wissen an seinen Nachfolger Stefan Etzelstorfer übergeben. Ich wünsche Bernhard alles Gute, viel Erfolg für die Zukunft und freue mich, dass er weiterhin im BSA als zukünftiges Ausschussmitglied aktiv bleiben wird!

Auch in der dritten Ausgabe von bruno stellen wir wieder aus dem Kreis des bsa:art eine unserer KünstlerInnen vor: Anne-Be hat das wunderschöne Coverbild zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank an sie wie an die ganze Fachgruppe.

Ein bunter Mix aus Informationen aus unserem Netzwerk und Sachthemen und Inhalte – das soll auch diese Ausgabe von bruno unseren Mitgliedern ins Haus bringen. Erstmalig dabei haben wir die Vorstellung von neuen BSA-Mitgliedern – wir heißen sie hiermit auch herzlich bei uns willkommen. Viel Vergnügen beim Lesen und wie immer: Ich freue mich über Feedback und Nachrichten (office@bsa-ooe.at)!

Cover Artistin: Anne-Bé Talirz (www.atelier-silberdistel.com)

 

Bruno Ausgabe Nr. 4 (1/2012)

Beim letzten BSA-Landesausschuss im Dezember 2011 haben wir die Aktivitäten 2011 analysiert und Ziele für 2012 vereinbart. 2012 soll vor allem Verbesserungen für die (neuen) Mitglieder und bei der inhaltlichen Arbeit bringen. Was uns 2011 im BSA besonders gefreut hat, waren die vielen Beitritte neuer Mitglieder. Das ist in Zeiten von politikerverdrossenen BürgerInnen, der Frustration ob der Machenschaften der Finanzmärkte und derer Helfershelfer, Korruptionsfällen und drohender Sparpakete nicht selbstverständlich. Damit sich „Neue“ wie „Alte“ im BSA zu Hause fühlen, haben wir nicht nur bruno ins Leben gerufen, sondern wollen heuer auch ein Begrüßungspaket schnüren und mit Mentoring und Rat und Tat zur Seite stehen. 2012 wollen wir noch mehr neue Mitglieder für den BSA begeistern. Besonders wichtig ist auch der Kontakt zu interessierten Jüngeren an den Universitäten, damit auch weiterhin die gute Mischung aller Altersgruppen eine Stärke des BSA bleibt.

Der BSA ist ein Netzwerk fortschrittlicher AkademikerInnen, KünstlerInnen und Intellektueller – da müssen auch die „grauen Zellen“ rauchen: Das Wissen und die Erfahrung unserer Mitglieder soll in inhaltlicher Arbeit münden – dafür ist der BSA schließlich da. Wir haben 2011 damit begonnen, uns mit dem Thema „(Neue) Arbeit“ und Veränderungen in der Arbeitswelt auseinanderzusetzen. Diese Arbeit wollen wir bis zum Landestag des BSA im November weiter fortsetzen. 2012 starten wir im BSA OÖ ein neues inhaltliches Projekt: BSA „Common-Profit“ ist eine Initiative für Menschen in Organisationen mit gemeinwirtschaftlichem Auftrag. Wir sind davon überzeugt, dass auch im 21. Jahrhundert ein lebenswertes und im sozialdemokratischen Sinn freies Leben ohne starkes Gemeinwesen nicht vorstellbar ist. Common Profit steht dabei für Gemeinwohlorientierung und den Mehrwert öffentlichen Wirtschaftens. Die Ergebnisse unserer inhaltlichen Arbeit werden wir auch im Web, unserem Magazin und in Publikationen veröffentlichen. Ansonsten steht 2012 wieder wieder viel mitmenschendenken (unsere inhaltliche Diskussionsreihe) auf dem Programm: zuerst mit der Nahost-Expertin Dr. Gudrun Harrer vom STANDARD, später mit dem Politikwissenschaftler Prof. Pelinka.

Einen Schwerpunkt in dieser Ausgabe bilden Artikel rund um die Finanzkrise. Ökonom Walter Ötsch argumentiert in seinem Beitrag, dass die Krise politischer Natur ist – aber nicht, weil die Staaten „über ihre Verhältnisse gelebt haben“, sondern weil sie sich die falsche Medizin verordnen. Sonja Schneeweiss macht mit ihrer BSA-Finanzmarktgruppe Vorschläge, wie man zu „richtigeren“ Ratings kommen könnte.

Unsere „Neujahrsvorsätze“ 2012 – also unsere Ziele – sind ambitioniert, aber machbar. Danke jetzt schon an alle, die die Arbeit des BSA OÖ auch 2012 wieder unterstützen! Denn: Es gibt noch viel zu tun.

Cover Artist: Hansi Schorn (www.hansischorn.at)

 

Bruno Ausgabe Nr. 5 (2/2012)

Roter Zug auf Schiene. Eines der beliebtesten Stilmittel in der Politik ist die Metapher. Ich wage mich hiermit über eine Variante der „auf Schiene“-Metapher für den BSA OÖ: Sagen wir, der BSA OÖ ist eine schöne, kraftvolle Taurus-Lok, aus einer guten oberösterreichischen Werkstatt. Nach dem aus sozialdemokratischer Sicht höchst ungemütlichem Jahr 2009 war es aber dann 2010 notwendig, den roten Zug wieder auf Schiene zu bringen.

Frisch lackiert & Fahrplan erneuert. Als erstes haben wir das Team zusammengetrommelt und in einer Klausur entschieden, wie es weitergehen soll. Das Ergebnis waren eine frische Lackierung (neues Logo, neues Motto, neues Design) und ein Fahrplan, wohin die Reise gehen soll. Dann haben wir uns ans Werk gemacht: vorrangiges Ziel war, unsere Gleisanlagen wieder auf Schuss zu bringen und uns um unsere bestehenden Passagiere und Mitreisenden zu kümmern.

Umfangreiche Gleisarbeiten und Streckenausbau. Unsere Gleisinfrastruktur (Organisation, Datenbank, Homepage) haben wir erneuert und die stillgelegte Strecke „Rote Nacht“ wieder in Betrieb genommen. Für unsere Mitreisenden haben wir neue Veranstaltungsrouten wie mitmenschendenken eingeführt, neue Arbeitsgruppen auf Landes-, Bezirks- und Gruppenebene geschaffen, führen gerade eine Begrüßungsmappe für Neumitglieder und einen Neumitgliederempfang ein. Zu den vielen treuen Reisenden sind nämlich in den letzten beiden Jahren auch viele Neue hinzugekommen. Nicht jede und jeder kann überall mitfahren, darum gibt es auch unser Mitgliedermagazin Bruno, das über Veranstaltungen und Debatten informiert. Man kann nicht ständig überall dabei sein, aber auf dem Laufenden bleiben, den Fahrplan kennen. Die Leitstelle ist übrigens auch neu, kürzlich hat der BSA OÖ das neue Büro bezogen (auch wieder Landstraße 36, aber im Gebäudeteil direkt an der Landstraße).

Wohin geht die Reise? Ausbau des sozialdemokratischen Streckennetzes. Nach gut eineinhalb Jahren BSA-Vorsitz traue ich mir zu sagen, unser Roter Zug ist auf Schiene. Wir sind motiviert, inhaltlich, aktiv, technisch state oft he art und mit Herz und Seele dabei. Als nächsten Schritt müssen wir unser Streckennetz ausbauen, wachsen – also auch Aktivitäten nach außen setzen. Dazu gehören Öffentlichkeitsarbeit, die Fühler zu den Studierenden weiter ausstrecken, (angehende) Führungskräfte und ExpertInnen vernetzen und unsere inhaltlichen Positionen und Arbeiten auch aus dem BSA hinaustragen. Mit jeder dieser Aktivitäten erhöhen wir auch den Stellenwert und die Attraktivität unseres Netzwerks und damit den unserer Werte und Ziele. Es gibt also noch viel zu tun, ich freue mich schon darauf. Mein Ersuchen: Fahren wir gemeinsam mit dem Roten Zug. Das macht erstens mehr Spaß und bringt zweitens mehr.

Cover Artist: Ernst Hager (www.ernst-hager.at)

 

Bruno Ausgabe Nr. 6 (3/2012)

Mit dem Erscheinen der neuen bruno-Ausgabe geht der Sommer zu Ende und ein intensiver politischer Herbst liegt vor uns. Wir haben uns gut vorbereitet: viele BSA-Aktivitäten und Veranstaltungen sind in Planung, wichtige Weichenstellungen in den Fachgruppen sowie der BSA-Bundestag wie auch unser eigener Landestag stehen vor der Tür. Ich möchte jetzt schon herzlich dazu einladen, unsere Angebote und Einladungen zu nützen – wir freuen uns auf regen Austausch und Diskussion.

In dieser Ausgabe präsentieren wir auch die Ergebnisse unserer Mitgliederbefragung. Wir haben viele wichtige Hinweise und Anregungen für die Arbeit des BSA-Teams bekommen. Sowohl der Rücklauf als auch der Tenor sind für uns ein gutes Zeichen: konstruktive Kritik und viel Zustimmung zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Ergebnisse werden uns helfen, besser zu werden – ein herzliches Danke an alle, die mitgemacht haben. Noch ein Danke ist mir wichtig: An alle, die bei der Roten Nacht so tolle Arbeit geleistet haben (insbesondere die Jungen vom Netzwerk Neue Basis) und auch an alle Gäste für’s Kommen. Wir haben sowohl von vielen Mitgliedern als auch von den geladenen Gästen aus Kultur, Presse und Wirtschaft viel Gutes gehört, das Wetter war herrlich und die Stimmung hervorragend. 800 Gäste waren letztendlich dabei. Die Bilder in dieser Ausgabe des Bruno sprechen ohnehin für sich.

Worauf ich mich jetzt schon sehr freue, ist unser Landestag. Viele Mitglieder nützen diesen Tag, um alte Bekannte zu treffen, ausgewählte ReferentInnen zu hören und last but not least die Weichen für zwei weitere Jahre BSA-Arbeit zu stellen. Beim Landestag am 10. November 2012 werden wir auch das Ergebnis unserer inhaltlichen Diskussion zu „Neue Arbeit und Veränderungen in der Arbeitswelt“ präsentieren. Ich würde mich über dein/Ihr Kommen sehr freuen!

Cover Artist: Mag. Othmar Steiner (www.der-steiner.info)

 

Bruno Ausgabe Nr. 7 (4/2012)

Wir sind schon im Jahr 2013. Bei unserem Landestag am 10. November 2012 haben wir die Weichen für weitere zwei Jahre BSA-Arbeit gestellt. Wir sind schon mitten in der Planung für das kommende Jahr 2013, für das wir wieder viel vorhaben.

Doch bevor wir über 2013 sprechen, möchte ich mich zuerst noch einmal herzlich bedanken: nach zwei Jahren Arbeit mit 100 % der Stimmen als BSA-Vorsitzender wiedergewählt zu werden, hat mich sehr gefreut. Das BSA-Landesteam und ich haben uns ehrlich bemüht, viel weiterzubringen und wir haben auch viele unserer Ziele erreicht. Für diese Wiederwahl bedanke ich mich mit Demut für euer Vertrauen und sehe darin den klaren Auftrag, weiterzumachen.  Der BSA OÖ hat eine klare Mission in der sozialdemokratischen Familie: Wir sind für die oberösterreichische Sozialdemokratie ein Netzwerk der Ideen, der Persönlichkeiten und eine fortschrittliche Denkfabrik.

Ich habe am Landestag drei Prinzipien formuliert, die sich durch die Arbeit des BSA OÖ ziehen sollen: Erstens Gleichberechtigung von Mann und Frau; zweitens Kooperation als Arbeitsprinzip in und außerhalb des BSA und als Gegenkonzept zur neoliberalen Ellbogentechnik-Gesellschaft; drittens Kunst und Kultur als „roter Faden“ in all unseren Aktivitäten.  Nach diesen drei Prinzipien werden wir unser neues Schwerpunktthema „Europa“, unsere Aktivitäten für neue Mitglieder, Jugend- und Bezirksarbeit, Veranstaltungen etc. ausrichten.

Die letzten zwei Jahre waren stark nach innen orientiert. Diese Phase mit vielen internen Verbesserungen haben wir weitgehend abgeschlossen. Jetzt wollen wir unser Profil schärfen und als BSA stärker nach außen präsent sein. Wir wollen auch in Politik, Wirtschaft und Medien als sozialdemokratisches Netzwerk wahrgenommen werden. Wir müssen auch das Selbstvertrauen haben, uns hinzustellen und zu sagen: „Unsere Werte sind aktueller denn je. Das hier sind unsere Antworten auf gesellschaftliche Fragen und das sind unsere Fragen an die Gesellschaft.“ Ich denke, wir sind soweit, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen. Anders formuliert: Unser Haus haben wir neu eingerichtet und sauber aufgeräumt, jetzt können wir auch wieder Leute einladen. Danke für Euer Vertrauen, weiterhin auf gute Zusammenarbeit und auf ein erfolgreiches BSA-Jahr 2013!

Cover Artistin: Brigitta Edler

 

Bruno Ausgabe Nr. 8 (1/2013)

The next big thing: Europa. Im Herbst stehen Nationalratswahlen vor der Tür und in der Politik beginnen überall schon die Vorbereitungen für diese wichtige Wahl. Im BSA genießen wir allerdings einen besonderen Luxus: Wir dürfen noch weiter nach vorne denken. Selbstverständlich werden wir auch im Nationalratswahlkampf mitdiskutieren und mithelfen, aber wir können jetzt schon an einem weiteren wichtigen Thema konkrete Vorarbeit leisten: Europa. Wir sehen in der EU nicht nur ein großartiges Friedensprojekt, sondern eine Chance. Eine Chance auf ein Europa, das den Menschen dient – sozialer, gerechter, wirtschaftlich stark, mit kulturell und wirtschaftlich lebendigen Regionen, konstruktiv und kooperativ.

Unser Ziel: das OÖ-Programm für Europa. Die Europawahl steht im Frühjahr 2014 an. Mit ihr werden wieder Weichen für weitere fünf Jahre Europapolitik gestellt – und das macht diese Wahl zum nächsten wichtigen Ereignis für die Sozialdemokratie. So wird Europa auch für den BSA zum next big thing, weil wir uns dieses Kernthema gründlich vornehmen wollen. Als BSA wollen wir Ideen zusammentragen, sie diskutieren, verfeinern – und schließlich eine Publikation und im besten Fall einen konkreten Beitrag für die oberösterreichische Sozialdemokratie leisten: das OÖ- Programm für Europa. Dafür arbeiten wir besonders intensiv mit Joe Weidenholzer, unserem EU-Abgeordneten, aber auch mit vielen anderen ExpertInnen zusammen, auch über die Grenzen des BSA hinaus. Wir sammeln dazu Ideen für ein besseres Europa – schreib uns, was dich/Sie bewegt an office@bsa-ooe.at! Europa ist unsere Zukunft. Als BSA wollen wir diese Zukunft mitgestalten: Gedanken sind der Anfang von Taten.

Cover Artist: Kurt Kopta (hupfauer1@yahoo.de)

 

Bruno Ausgabe Nr. 9 (2/2013)

Rotes Feuer in der pechschwarzen Nacht. Zugegeben, man wird schon manchmal nachdenklich, wenn man die Machtfülle und den Machtumgang der ÖVP OÖ analysiert. Beginnend beim nahezu identen Logo von Land und Volkspartei, über das alles überziehende CV-Männer-Spinnennetz (das die Personalentscheidungen trifft), über die beinharte Linie gegenüber den vom Land ausgehungerten (roten) Gemeinden und der Eiseskälte ihrer Klientelpolitik für Bessergestellte – die ÖVP Oberösterreich streicht das Land pechschwarz. Da tut es besonders gut, wenn heilendes Rotlicht die finstere Nacht erhellt. Das machen normalerweise mit unserer politischen Arbeit, an einem besonders schönen Tag im Juni ist uns das aber auch mit einer Veranstaltung gelungen: mit der Roten Nacht.

Dass rund 800 Gäste unserer Einladung zum großen Sommerfest des BSA gefolgt sind, freut uns enorm. Noch mehr freute uns aber die gelöste Stimmung und gute Atmosphäre.  Man konnte dort echtes sozialdemokratisches Feuer spüren. Und das ist auch – neben vielen Gesprächen, unserem Europa-Schwerpunkt und dem gemeinsamen Feiern – der Sinn der Roten Nacht: Unsere sozialdemokratischen Werte sind heute aktueller denn je und wir brauchen uns nicht damit zu verstecken. Das ist ein Feuer, das nicht aufhört zu brennen. Also: das Feuer der Roten Nacht nehmen wir mit und tragen es hinaus, wie Fackeln, in die pechschwarze Nacht. Einen heißen Sommer und einen feurigen Herbst.

Cover Artistin: Elisabeth Ratzenböck (ratzenböck.atelier@aon.at)

 

Bruno Ausgabe Nr. 10 (3/2013)

Chance favors the prepared mind. Diesen Satz hat mir ein Arbeitskollege zum Abschied von meinem bisherigen Arbeitgeber mit auf den Weg in die Politik mitgegeben. Was für Louis Pasteurs Observationen galt, gilt gerade auch in der Politik. Gelegenheiten, Möglichkeiten, Zufälle – also „Chance“ – favorisiert jene, die sich vorbereiten. Für meine neue Aufgabe als Finanz- und Gesundheitsreferent der Stadt Linz möchte ich mir diesen Satz hinter die Ohren schreiben. Gute Vorbereitung, eine umfassende Wissensbasis und die richtigen Gespräche mit ExpertInnen sind die Basis für erfolgreiche Arbeit. Was die Finanzen betrifft geht es darum, durch sparsames Wirtschaften Spielräume für gezielte Investitionen zu schaffen. Im Gesundheitsbereich wird vor allem der Aufbau einer medizinischen Fakultät für Linz und Oberösterreich eine enorme Herausforderung für die nächsten Jahre.

Aber auch für den BSA möchte ich Pasteurs Zitat anwenden: Wir arbeiten schon sein Monaten an einem Buch für die bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament am 25. Mai 2014. Wir wollen mit Inhalten und Veranstaltungen Akzente setzen und auf diese Art gut vorbereitet sein für die Diskussion, wie es mit Europa weitergehen soll. Der Herbst 2013 ging mit den Nationalratswahlkampf, dem turbulentem Wechsel in der Linzer Stadtregierung, dem Prozess der Stadt Linz gegen die BAWAG etc. sehr intensiv los. Bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen: Ich freue mich auf die Arbeit im BSA in den kommenden Monaten. Wir werden wieder mitmenschendenken, diskutieren, uns mit Kunst und Kultur auseinandersetzen, Ideen in Unternehmen tragen und von dort wieder neue Ideen mitnehmen. Der BSA ist eine großartige Organisation mit vielen spannenden Menschen. Es gibt noch so viel zu tun – let's prepare our minds.

Cover Artist: bsa:art (bsa-art-ooe.at)

 

Bruno Ausgabe Nr. 11 (4/2013)

Der BSA ist wieder da. Mit dem Jahr 2013 können wir im BSA recht zufrieden sein: Die wesentlichen Ziele unseres „Netzwerks der Ideen“ haben wir erreicht. Ein paar Beispiele: Unser Europa-Schwerpunkt brachte uns mit einer Delegation ins Europäische Parlament, von wo wir wichtige Ideen für unser Buchprojekt mitnahmen. Mit EuGH-Richterin Maria Berger, einer Diskussion zu Industriepolitik und der Mitarbeit beim Projekt „Relaunching Europe“ wurde dieser Schwerpunkt vertieft. Rechtzeitig vor den Wahlen zum Europäischen Parlament werden die Ergebnisse dann in Buchform präsentiert werden. Unsere KünstlerInnen des bsa:art veranstalten u.a. eine Ausstellung in Bayern und eine Vernissage gemeinsam mit der Linz AG. Das Netzwerk Neue Basis hat die größte Rote Nacht aller Zeiten organisiert und so ein wunderbares Fest für alle FreundInnen der oö. Sozialdemokratie ermöglicht. Unser Forum Wirtschaft & Technik rief eine ganz neue Veranstaltung ins Leben: „BSA.Wirtschaft.International“ ermöglichte Kontakte zwischen MigrantInnen und Wirtschaftstreibenden und zeigte die Stärke, die in der Vielfalt liegt. Bei den LehrerInnen gelang es, dass AHS und BMHS wieder intensiver zusammenarbeiten. Die JuristInnen konnten wieder interessante Fachvorträge und die ÄrztInnen u.a. ihr „Ganslessen“ organisieren. Der BSA-Landesausschuss reiste nach Prag, um dort mit tschechischen SozialdemokratInnen zu diskutieren und mehr über unsere nördlichen Nachbarn zu erfahren. Auch in den Bezirken tat sich einiges, in Wels, Steyr, Vöcklabruck, Gmunden, Braunau und Schärding.

Es ist uns gelungen, den BSA als inhaltlichen Ansprechpartner in der Sozialdemokratie zu etablieren – der BSA ist wieder da, wo er hingehört. Das verdanken wir den vielen Persönlichkeiten und Fachleuten, die mitmachen, mitdenken, zur Verfügung stehen wenn man sie braucht. Persönlichkeiten wie dich/Sie. Herzlichen Dank dafür! 2014 machen wir weiter – es gibt noch viel zu tun.

Cover Artistin: Elisabeth Vera Rathenböck (elisabeth.rathenboeck@utanet.at)

 

 

 

 

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18:30 / Roter Tisch mit Dr. Christian Schmid / 23. November mehr
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18:30 / Sozialpolitik in Oberösterreich - Herausforderungen & Entwicklungen / 28. November mehr
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